Kunst & Kahn 2013

Ein herrliches Wochenende  -  nette Leute  -  schöne Kunst und viele - Kähne auf dem Wasser.

Vor der Veranstaltung haben  - wie gewünscht  - einige Boote gemeldet, aber ob wirklich alle Segler erscheinen, ob da nicht wieder was dazwischen kommt?

12.00 Uhr, Samstag, 6. Juli, nicht viel los im Hafen, noch zwei Stunden bis zur Steuermannsbesprechung, vereinzelt laufen hochmotivierte Segler herum, setzen sich aber schnell wieder hin. Freude, es sind auch Gäste aus Marokko da  -  also doch international ... ;-)
"...es ist zu warm, zu viel Sonne und übrigens auch viel zu viel Samstag heute?!"
Thekensegeln? Nee, wollen wir vermeiden!

13.00 Uhr es ist Wind UND sonnig, die Bäume bewegen sich, das Wasser glitzert also ideale Bedingungen für eine Sommerregatta! Also hole ich einen Eimer, eine Bürste und einen Schwamm und befreie mein Boot von Ästen, Blättern, und Sporen. Hier zeigt sich, dass es wirklich sommerlich ist.

13.30 Uhr ja, sie kommen - die Segler! Die ersten Boote kommen ins Wasser, die letzten Boote werden später ihrer Bestimmung übergeben, die ersten Segel werden gelüftet, die letzten Segel werden später gesetzt, die ersten Segler sind schon Müde, die letzten Segler noch gar nicht da ... eben Regattafieber.
ABER es tut sich was am Gelände!
Vorschoter suchen noch Mitfahrgelegenheiten, Steuerleute suchen noch ihre Segel,
wer braucht was, wer hilft wem - es funktioniert!

14.00 Uhr pünktlich Steuermannsbesprechung.
Na endlich, es kann los gehen (wenn alle fertig sind), also ohne Stress und Hektik bitte. "Start in einer halben Stunde"?  "Jaaahhah, aber est muss mir jemand helfen das Boot zu slippen!" und "Was kann ich denn für ein Boot nehmen?"
Also Fragen über Fragen und viele helfende Hände.
DANKE unserer JA!!!
Na ja, eine halbe Stunde kann auch 50 Minuten haben.

14.50 Uhr die Startflagge fällt  -  oder besser gesagt Didi ruft auf geht's! Also, Start nach oben (haben wir schon mal gemacht - oder?) gegen die Strömung, bei drehenden kaum vorhandenen Winden?! Ach so, wie in Ochsenfurt üblich ist der Wind mit dem Startsignal verschwunden. Machmal kam er doch und so sind die elf gestarteten Boote gaaaaaaanz laaaaangsam über den wunderschönen Mee geglitten oder gepaddelt oder motort?
Also hervorzuheben ist am Samstag eigentlich nur die Leistung von Nadja mit dem Laser. Sie war die Einzige, die die erste Wettfahrt komplett durchgesegelt hat und die Ziellinie auf eigenem "Kiel" überfahren hat. Alle Anderen wurden auf der Strecke gezeitet. Nachdem alle Yardstickzahlen ziemlich genau der Position der Boote entsprachen konnten wir so verfahren.

HIGHLIGHT am Abend
der Grillteller, bestes Fleisch in verschieden Sorten, ausgezeichnete Salate, zubereitet von einem sehr engagierten Wochenenddienst, garniert mit einem netten Lächeln  -  so macht Segeln spaß!
Der Seglerhock hat länger gedauert als die Regatta  -  so sitzt man gerne!

10.00 Uhr, Sonntag, 7. Juli, wieder beste Voraussetzungen, Sonne und Wind, motivierte Segler!
Schnell, schnell: "Also, alles wie gestern, Vielleicht eine Bahnverkürzung oder eine zweite Wettfahrt, Start wenn Alle an der Linie sind  -  schnell schnell, bevor der Wind wieder einen Rückzieher macht...".
Also los! Der Gedanke, dass wir bei herrlichem Sonnenschein auf den Booten verdursten hat die Aktivitäten sichtlich beschleunigt.
Also, Start, los, Luv- und Leekämpfe, Drehungen mit dem Wind, Fluche und... Ziel!
Ging ziemlich schnell diesmal, also, gleich ne zweite Wettfahrt! ...wirklich! Verkürzte Bahn, denn die vorzügliche Hackfleischsoße steht schon am Herd.
Die Ansage der Küchencrew, dass es um 13.00 Uhr Essen gibt hat das Procedere sehr beschleunigt. Diesmal waren alle schnell und das Feld auch ziemlich dicht beieinander  -  na also, geht doch!

14.00 Uhr, gleich nach dem Mittagessen die "Preisveraussuchung" (was ist denn das?). Also, der Erste darf sich zuerst eines der Kunstwerke aussuchen. 
Natürlich haben die Künstler einige Worte zu ihren Werken gesagt und diese vorgestellt.
Es ist schon spannend, was da so auf dem Tisch stand, Mosaiken, kleine Biotope, Treibgut, die Sirene von Segnitz, kleine und große Preise ... und 5 Liter Braukunst!
Dieses Kunstwerk wurde sofort vernichtet.

Es warfen wirklich zwei schöne uns stimmige Tage.

Segeln am Main - echt geil!

Moth

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